David Petrlik Violine

Biographie

David Petrlik, 1955 in Clermont-Ferrand geboren, wird mit 14 Jahren einstimmig an das Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse von Paris in die Klasse von Boris Garlitsky aufgenommen. 2015 macht er seinen Master avec félicitations.

Im gleichen Jahr nimmt er an der Seiji Ozawa Academy für Streichquartett in der Schweiz teil, wo er mit Musikern wie Pamela Franck, Nobuko Imaï und Seiji Ozawa spielt. 2016 wird David von Gidon Kremer für das Programm »Chamber music connects the world« ausgewählt und spielt mit Steven Isserlis, Christian Tetzlaff und Gidon Kremer.

Parallel zu seinem Studium nimmt David an verschiedenen Wettbewerben teil und gewinnt den ersten Preis beim Kocan Violinwettbewerb (Tschechische Republik) und beim Concours Flame (Paris); weitere Auszeichnungen erhält er bei den Violinwettbewerben Jascha Heifetz (Vilnius), Ginette Neveu (Frankreich) und Rodolfo Lipizer (Italien). Er ist ausserdem Preisträger der Stiftungen Safran und Adami.

Der Violinist gibt Recitals und spielte als Solist mit dem Prague Radio Symphony Orchestra, der Kremerata Baltica, der Klassischen Philharmonie Bonn und den Orchestern der Auvergne und von Avignon. Er trat in verschiedenen grossen Konzertsälen auf, darunter die Victoria Hall in Genf, die Smetana Hall in Prag, die Fondation Louis Vuitton in Paris, die National Philarmonic Hall in Vilnius und die Beethoven Hall in Bonn; er gastierte bei Festivals wie dem Festival de la Roque d’Anthéron, dem Bratislava Music Festival, dem Festival de Pâques de Deauville und dem Festival de la Chaise-Dieu. David Petrlik spielte mit Musikern wie Nicholas Angelich, Gidon Kremer, Steven Isserlis, Christian Tetzlaff, Jean-Frédéric Neuburger, Marc Coppey, François Salque, Claire Désert, Adam Laloum, Adrien La Marca und Raphaël Sévère.

Als begeisterter Kammermusiker ist er Artist in residence der französischen Stiftung Singer-Polignac mit dem Ensemble Messiaen. Er ist ausserdem Stipendiat der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz, die ihm eine Geige Petrus Guarnerius »ex Schubert« von 1702 zur Verfügung stellt.