Xavier de Maistre Harfe

Biographie

Xavier de Maistre, 1973 in Toulon geboren, studierte zuerst am Konservatorium seiner Stadt und vervollständigte seine Ausbildung in Paris. Parallel dazu studierte er Politikwissenschaft in Paris und London. 1998 gewann er den ersten Preis und zwei Interpretationspreise beim renommierten internationalen Harfenwettbewerb in Bloomington und wurde als erster französischer Musiker Mitglied der Wiener Philharmoniker.

Als Solist spielt Xavier de Maistre mit den namhaftesten Orchestern unter der Leitung von Dirigenten wie Sir André Previn, Sir Simon Rattle, Riccardo Muti oder Philippe Jordan. Er gastiert an zahlreichen bekannten Festivals, darunter das Schleswig-Holstein Festival, die Salzburger Festspielen und das Festival von Verbier, wo er mit Künstlern wie Kathleen Battle, Diana Damrau und Barbara Bonney spielt. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Arabella Steinbacher, Daniel Müller-Schott, Baiba Skride und Magali Mosnier.

2012-2013 gab er sein Debüt mit dem Gürzenich-Orchester Köln; er spielte unter anderem auch mit dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin und dem Orchestre de Chambre de Lausanne. Zusammen mit der Sopranistin Diana Damrau gab er Konzerte an der Genfer Oper und im Grand Théâtre von Genf, und mit Mojca Erdmann am Musikfest Bremen. 2013-2014 steht eine Tournee mit der Academy of St Martin in the Fields an. Ausserdem ist Xavier de Maistre zu Gast beim NHK-Sinfonieorchester Tokio, beim Wiener Sinfonieorchester und beim kammerorchesterbasel. Das Harfenkonzert, das ihm Krzysztof Penderecki gewidmet hat, wird im Juni 2014 vom Orchestre de Paris in der Salle Pleyel uraufgeführt.

Seit 2001 ist der Harfenist auch Dozent an der Musikhochschule von Hamburg und gibt regelmässig Meisterklassen an der Juilliard School von New York, an der Toho Universitiy von Tokio und am Londoner Trinity College of Music.

Xavier de Maistre hat mehrere CDs aufgenommen: Nuit d’Étoiles mit Werken von Claude Debussy (Sony 2008), Hommage à Haydn unter der Leitung von Bertrand de Billy (2009), Aranjuez (2010) sowie Notte Veneziana mit den grossen Barockstücken (2012), die von der Kritik gefeiert wurde. 2013 erschien eine Aufnahme des für Harfe bearbeiteten Klavierkonzerts KV 459 von Mozart unter der Leitung von Ivor Bolton.

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