Freitag, 26. Januar 2018

Daniel Müller-Schott , Violoncello

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Daniel Müller-Schott zählt heute zu den weltbesten Cellisten und ist auf allen wichtigen internationalen Konzertpodien zu hören. Seit zwei Jahrzehnten begeistert er sein Publikum mit seiner gewinnenden Persönlichkeit, „ein furchtloser Spieler mit überragender Technik“ (New York Times). Daniel Müller-Schott gastiert bei den führenden internationalen Orchestern; u.a. in den USA in New York, Boston, Cleveland, Chicago, Philadelphia, San Francisco und Los Angeles; in Europa bei den Berliner Philharmonikern, Gewandhausorchester Leipzig, Münchner Philharmoniker, den Rundfunkorchestern von Berlin, München, Frankfurt, Stuttgart, Leipzig, Hamburg, Kopenhagen und Paris, beim London Philharmonic Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, Nederlands Philharmonisch Orkest, Spanish National Orchester, sowie in Australien mit dem Sydney und Melbourne Symphony Orchestra, in Asien mit Tokios NHK Symphony Orchestra, Taiwans National Symphony Orchestra (NSO) und Seoul Philharmonic Orchestra.

Dabei arbeitet er mit Dirigenten wie Ashkenazy, Dutoit, Eschenbach, Iván Fischer, Gilbert, Haitink, Neeme Järvi, Nelsons, Noseda, Vasily Petrenko, Previn, Sanderling und Urbański. Internationale Musikfestivals laden Daniel Müller-Schott regelmäßig zu Konzerten ein, u.a. die Londoner Proms, Schubertiade, Schleswig-Holstein, Rheingau, Schwetzingen, Mecklenburg-Vorpommern, Heidelberger Frühling, Festival Vancouver, Tanglewood, Ravinia und Hollywood Bowl.

Höhepunkte der Saison 2017/18 sind die „Hommage an Rostropovich“ im Konzerthaus Berlin gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter und die Konzerte mit dem Bayerischen Staatsorchester unter Kirill Petrenko. Daniel Müller-Schott und Julia Fischer werden Brahms‘ Doppelkonzert in München in der Bayerischen Staatsoper, in der Hamburger Elbphilharmonie und in der Carnegie Hall New York spielen. Des Weiteren sind Konzerte mit dem London Symphony Orchestra und Susanna Mälkki, Dresdner Philharmonikern und Michael Sanderling, Prague Philharmonia und Emmanuel Villaume, Polish National Radio Symphony Orchestra und Leonard Slatkin, Barcelona Symphony Orchestra und Andrew Grams sowie Oslo Philharmonic und Arvid Engegård geplant. Mittlerweile hat Daniel Müller-Schott eine umfangreiche Diskographie vorgelegt bei den Labels ORFEO, Deutsche Grammophon, Hyperion, Pentatone und EMI Classics, welche mit etlichen Auszeichnungen bedacht wurden (Diapason d’Or, Gramophone Editor’s Choice, Strad Selection, BBC Music Magazine, Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Diapason d’or, Choc de Classica, International Classical Music Award).

Daniel Müller-Schott studierte bei Walter Nothas, Heinrich Schiff und Steven Isserlis und erhielt schon früh persönliche Unterstützung von Anne-Sophie Mutter innerhalb ihrer Stiftung. Diese Förderung ermöglichte dem Cellisten ein Jahr privaten Unterricht bei Mstislaw Rostropowitsch. Bereits im Alter von fünfzehn Jahren machte Daniel Müller-Schott erstmals international Furore durch den Gewinn des Ersten Preises beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker 1992 in Moskau. Daniel Müller-Schott spielt das ‚Ex Shapiro‘ Matteo Goffriller Cello, gefertigt in Venedig 1727.

Kammerorchester Wien-Berlin download

In der Wertschätzung des Publikums und der internationalen Kritik gibt es nur zwei Orchester, die sich gegenseitig den Spitzenplatz streitig machen könnten: die Wie-ner und die Berliner Philharmoniker. Es liegt in der Natur der Sache, dass in einer solchen Situation immer gern die Ver-schiedenheit der beiden Klangkörper hervorgehoben wird: geschmeidige Eleganz und Noblesse der Wiener, zupackendes, leidenschaftliches Spiel der Berliner, seidi-ger Streicherklang des einen, solistische Brillanz der Bläser des anderen Orchesters. Unter solchen Voraussetzungen scheint es nicht übertrieben, die Gründung des „Kammerorchester Wien – Berlin“ als kleine Sensation zu feiern.

Bei genauerer Betrachtung ist allerdings die gemeinsame Prägung der beiden Or-chester durch die enge Zusammenarbeit mit Wilhelm Furtwängler, Herbert von Kara-jan, Claudio Abbado (beide Direktoren der Staatsoper und Chefdirigenten der Berli-ner Philharmoniker) und Sir Simon Rattle und die jahrzehntelange Verbundenheit mit vielen gemeinsamen Gastdirigenten ein Schatz, der, zusammen mit der gemein-schaftlichen mitteleuropäischen Musiziertradition, beiden Orchestern eine Spielkultur vermitteln konnte, die, verbunden mit enormer Flexibilität und je eigener spezifischer Klangschönheit, sie immer noch markant von den hochvirtuosen amerikanischen Spitzenorchestern unterscheidet. Dass sie, trotz der seit langem bestehenden guten Beziehungen, dabei Konkurren-ten auf dem Musikmarkt sind, soll nicht verschwiegen werden.

Es bedurfte der Initiative Sir Simon Rattles, dessen Geburtstagswunsch, zu seinem 50. ein gemeinsames Konzert der Wiener und Berliner zu dirigieren, die beiden Klangkörper zusammenführte. Das gemeinsame Musizieren war so befruchtend, dass spontan der Wunsch nach einer Fortsetzung dieser Erfahrung entstand. Aus dieser Idee wurde das „Kammerorchester Wien – Berlin“ geboren. Sie stellen gewissermaßen die Essenz beider Orchester dar, und die Liste der betei-ligten Solisten und Mitglieder liest sich fast wie ein „Who‘s Who“ ihrer namhaftesten Musiker. Ihr Musizierideal ist es, in ihrem Repertoire kammermusikalische Delikates-se und symphonische Größe zu vereinen. Doch das wesentlichste Element dieses Spitzenensembles liegt in seiner Philosophie begründet, in intensiver Zusammenar-beit einen einzigartigen künstlerischen Austausch zu Wege zu bringen, der für Publi-kum und Musiker gleichermaßen beglückend ist.

Künstlerischer Leiter und Konzertmeister des Kammerorchester Wien – Berlin ist von Anbeginn Rainer Honeck (seit 1984 Konzertmeister des Orchesters der Wiener Staatsoper und seit 1992 Konzertmeister der Wiener Philharmoniker).

Rainer Honeck , Leitung

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Mozart, Haydn

Samstag, 27. Januar 2018

Julia Hagen , Violoncello

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Julia Hagen bekam im Alter von 5 Jahren ihren ersten Unterricht und studierte anschließend bei Enrico Bronzi, Reinhard Latzko und Heinrich Schiff. Seit Herbst 2015 ist sie Studierende bei Prof. Jens Peter Maintz an der Universität der Künste in Berlin. Julia Hagen wurde ausgewählt, zwischen 2014-2016 als eine von sechs jungen Cellisten an der „Classe d’Excellence de Violoncelle“ von Gautier Capucon teilzunehmen. Sie konzertierte sie mit zahlreichen Orchestern und musizierte bei bedeutenden Festivals wie dem Beethovenfest Bonn, dem Piatti Festival, dem Festival d´Aix en Provence, dem Rencontres musicales d´Evian und den Musiktagen Mondsee, sowie im Wiener Konzerthaus und der Società dei concerti Trieste. Julia Hagen wurde im Sommer 2016 in die renommierte Verbier Festival Academy aufgenommen. Im Sommer 2014 wurde Julia Hagen beim Internationalen Brahms-Wettbewerb der ESTA-Sonderpreis verliehen und im Oktober 2016 gewann sie den internationalen Cellowettbewerb Mazzacurati in Turin. In 2017 erlangte sie Aufmerksamkeit durch ihren Auftritt im Semi Finale des Concours Reine Elisabeth. In der Saison 2017-2018 folgen ihre Debüts mit dem Wiener KammerOrchester, sowie in der Suntory Hall in Tokyo mit dem Metropolitan Symphony Orchestra. Des Weiteren wird sie gemeinsam mit der Pianistin Annika Treutler eine Tournee durch Österreich spielen und kammermusikalisch beim Heidelberger Frühling auftreten. Im Herbst 2017 erscheint ihre Debüt CD bei Hänssler Classic mit Brahms Sonaten und Liedern.

Annika Treutler , Klavier

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Die 26-jährige Pianistin gilt als äusserst vielversprechende deutsche Nachwuchskünstlerin. Annika Treutler wurde vielfach bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Zuletzt gewann sie den 3. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb von Montreal 2014, und im gleichen Jahr war sie Semifinalistin beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München. 2013 erreichte sie das Semifinale bei der Cleveland International Piano Competition. 2009 erhielt sie den 2. Preis (bei Nichtvergabe des 1. Preises) und den Publikumspreis beim Concours Grieg in Oslo. Weitere Auszeichnungen erhielt sie beim Internationalen Klavierpodium München sowie beim Internationalen Klavierwettbewerb Gina Bachauer in Salt Lake City. Annika wurde 2011 Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs. 2015 erschien bei Syquali/Harmonia Mundi ihre neuste CD mit Werken von Mendelssohn. Ihre Debüt-CD mit Robert Schumanns Fantasiestücken und der Fantasie C-Dur wurde im April 2013 bei GENUIN veröffentlicht. Highlights der Saison 2016-2017 sind Annika Treutlers Debüts beim Gürzenich Orchester in der Philharmonie Köln, beim Staatsorchester Wiesbaden, im Mozarteum Salzburg und im Konzerthaus Wien. Zudem wird sie mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin erneut im Konzerthaus Dortmund und im Kieler Schloss auftreten und mit ihrem Duopartner Kit Armstrong Structures II von Pierre Boulez interpretieren. Annika Treutler wird auch im Rahmen des Kissinger Klavierolymp und der Festival Akademie des Heidelberger Frühlings zu hören sein. Im Sommer 2016 nimmt sie erneut an der renommierten Verbier Festival Academy teil. In der Saison 2017-2018 gibt die junge Pianistin ihr Debüt beim Konzerthausorchester Berlin.

Beethoven, Lutosławski, Attahir, Brahms

Daniel Lozakovich , Violine

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Mit Konzerten in ganz Europa an der Seite von renommierten Klangkörpern – Orchestre national de France, Orchestre philharmonique de Radio-France, Royal Stockholm Philharmonic, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestre national von Lyon … – hat sich Daniel Lozakovich in der internationalen Musikszene rasch als einer der meistgefragten Solisten etabliert. Er spielt unter der Leitung von grossen Dirigenten wie Adam Fischer, Vasily Petrenko, Leonard Slatkin, Robin Ticciati und Valery Gergiev, mit dem sich seit ihrer ersten Begegnung im Jahr 2015 eine solide künstlerische Partnerschaft entwickelt hat. Der junge Violinist wird regelmässig zu Konzerten mit dem Orchester des Mariinski Theaters eingeladen und hat kürzlich das Festival MPHIL 360° der Münchner Philharmoniker eröffnet.

Zu den Höhepunkten seiner Saison 2017-2018 gehört sein mit Spannung erwartetes Debüt in Tanglewood mit dem Boston Symphony Orchestra unter der Leitung von Andris Nelsons sowie eine Tournee in Asien mit Valery Gergiev an der Seite des hr-Sinfonieorchesters und seines künstlerischen Leiters Andrés Orozco-Estrada. Er spielt erneut mit dem Royal Stockholm Philharmonic unter Semyon Bychkov, mit dem Orchestre du Capitole de Toulouse unter Tugan Sokhiev, mit dem Orchestre philharmonique de Radio-France unter Krzysztof Urbanski und mit dem Verbier Festival Chamber Orchestra unter Lahav Shani. Ausserdem hat er Auftritte mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin, dem Sinfonieorchester Göteborg und dem Tonhalle Orchester Zürich und gibt Recitals im Théâtre des Champs-Elysées und im Théâtre les Grands Solistes in Paris.

Daniel Lozakovich ist regelmässig bei zahlreichen internationalen Festivals zu Gast, darunter Progetto Martha Argerich in Lugano, die Sommets Musicaux de Gstaad, das Festival de Pâques, das Festival de Colmar, das Pacific Music Festival, das Festival de Pâques in Moskau, das Gergiev Festival in Rotterdam und das Festival der Weissen Nächte in St. Petersburg. Der leidenschaftliche Kammermusiker spielt an der Seite von Musikern wie Emanuel Ax, Ivry Gitlis, Shlomo Mintz, Renaud Capuçon und Khatia Buniatishvili. Im Anschluss an einen Auftritt beim Kultursender Arte hat er für Deutsche Grammophon eine Auswahl von Duos von Bartók mit Daniel Hope aufgenommen. Im Juni 2016 unterzeichnete er mit dem gelben Label einen Exklusivvertrag.

Zu den zahlreichen Auszeichnungen, die er erhielt, gehören der 1. Preis beim internationalen Wettbewerb Vladimir Spivakov 2016 und ein unter dem Ehrenpräsidium von Königin Sofia von Spanien verliehener «Prix d’excellence».

Daniel studiert am Collège du Léman in Genf und wird von Eduard Wulfson künstlerisch betreut.

Camerata Salzburg download

„ … das schöpferische und für die Allgemeinheit bedeutsame Erarbeiten kultureller Werte“. So definierte Prof. Bernhard Paumgartner 1952 die „Mission“ der CAMERATA. Schon die Namensgebung „CAMERATA“, als weltweit erstes Kammerorchester dieses Namens, in Erinnerung an die Camerata Fiorentina, einer Vereinigung aus Musikern, Poeten und Philosophen der Renaissance, die sich dem Ideal der Musik am antiken Vorbild verschrieben hatten, legte den Grundstein für die zutiefst humanistische Ausrichtung des Schaffens der CAMERATA.

Seit ihrer Gründung zählt die CAMERATA in ihrer Heimatstadt Salzburg als Konzert- und Opernorchester zu den Stammensembles der Salzburger Festspiele, der Mozartwoche und hat einen eigenen Abonnementzyklus im Großen Saal der Stiftung Mozarteum.

Die CAMERATA konzertiert regelmäßig in Europas Musikzentren vom Konzerthaus Wien über die Tonhalle Zürich, die Alte Oper Frankfurt, das Teatro Communale Ferrara, das Kultur- und Kongresszentrum Luzern und das Prinzregententheater München bis zur Kölner Philharmonie und der Philharmonie Paris, ist jedes Jahr bei diversen internationalen Festivals als Vertreter des Salzburger Mozartstils zu Gast und absolviert jährlich zumindest eine große Überseetournee.

Mehr als 60 Platten- und CD-Aufnahmen, von denen viele mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet wurden, dokumentieren die Musizierkultur der CAMERATA Salzburg aus sechs Jahrzehnten.

Musikerpersönlichkeiten wie Géza Anda, Sándor Végh, Sir Roger Norrington und András Schiff haben die CAMERATA geprägt. Bedeutende Musikerinnen und Musiker wie Clara Haskil, Dietrich Fischer-Dieskau, Heinz Holliger, Alfred Brendel, Philippe Herreweghe, Franz Welser-Möst, Pinchas Zukerman, Anne-Sophie Mutter, Teodor Currentzis, Matthias Goerne, Hilary Hahn, Ádám Fischer, Fazil Say und Isabelle Faust konzertierten im Laufe der Jahrzehnte mit der CAMERATA, deren klassisches Kernrepertoire mit dem Salzburger Genius loci Mozart und der Wiener Klassik im Mittelpunkt sich bis in die Romantik und Moderne erstreckt.

Als ihr größter Inspirator und langjährige Leiter legte Sándor Végh den Grundstein für den Weltruhm des CAMERATA-Klanges, der sich am Musizier-Ideal des Streichquartetts orientiert, aber weit über dieses hinausreicht. Sándor Véghs Aufforderung: „Suche in deinem Inneren, dann hast du etwas zu sagen!“ klingt bis heute nach und fordert die CAMERATA immer wieder heraus die „Seele der Kammermusik“ als das zentrale Element des CAMERATA-Klanges in den Werken, die sie zur Aufführung bringt, freizulegen und zum Leben zu erwecken.

Nach Véghs Tod prägte Sir Roger Norrington als Chefdirigent das Orchester nachhaltig. Heute ist Sir Roger Conductor Laureate der Camerata. Seine Nachfolger als Leiter des Orchesters waren der griechische Geigenvirtuose und Dirigent Leonidas Kavakos und von 2011 bis 2016 der französische Dirigent Louis Langrée.

Seit 2016 haben die Musiker der CAMERATA die künstlerische Leitung in die eigenen Hände genommen. Jeder Musiker für sich unterstellt sich dem höheren Ziel und bleibt sich als Individuum trotzdem treu. Jeder einzelne trägt Verantwortung für die Interpretation, das Volumen, den Rhythmus, die Feinheiten, den Klang.
Geleitet von ihrem Konzertmeister Gregory Ahss als „primus inter pares“ hat die CAMERATA schon in ihrer ersten Saison in musikalischer Freiheit und Selbstbestimmung national und international reüssiert.

Ein klares Zeichen dafür, dass der hohe Anspruch der CAMERATA an ihr eigenes Wirken bei Publikum und Kritik begeisterten Anklang findet.

Gregory Ahss , Leitung

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Haydn, Mozart, Satie

Sonntag, 28. Januar 2018

Aurélien Pascal , Violoncello

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Aurélien Pascal wird 1994 in Paris in eine Musikerfamilie geboren. Er beginnt mit fünf Jahren Cello zu spielen. 2010 tritt er am Pariser Konservatorium in die Klasse von Philippe Muller ein. Parallel dazu besucht er Meisterklassen von Janos Starker, Frans Helmerson, Gary Hoffman und Gautier Capuçon. Seit Oktober 2015 studiert er an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson. Zu seinen bisherigen Wettbewerbserfolgen zählen unter anderem der 2. Preis beim Internationalen Paulo Cellowettbewerb in Helsinki (2013), der Grand Prix und zwei Sonderpreise beim Emanuel Feuermann Wettbewerb in Berlin (2014), und der 4. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel (2017). Aurélien Pascal tritt in zahlreichen Konzertsälen in Europa und Asien auf und konzertierte mit Orchestern wie der Hong Kong Sinfonietta, dem Orchestre National des Pays de la Loire, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, den Philharmonie-Orchestern von Helsinki und Sendai, dem Tschaikowsky-Symphonieorchester des Moskauer Rundfunks, dem Münchener Kammerorchester, der Deutschen Radio Philharmonie und dem Symphonieorchester von Barcelona. Das Publikum hatte Gelegenheit, den jungen Cellisten bei verschiedenen Festivals zu hören: Rencontres Musicales d’Evian, Flâneries de Reims, Verbier Festival, Les Folles Journées von Nantes und in Japan und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, wo er den Preis für das beste Recital gewann. Er ist Preisträger der Fondation Banque Populaire, der Fondation Colas und der Fondation Orpheum, die ihn eingeladen hat, in der Tonhalle Zürich mit Vladimir Fedoseyev das Cellokonzert Nr. 1 von Schostakowitsch zu spielen.

Ben Kim , Klavier

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Der amerikanische Pianist Ben Kim geniesst einen wachsenden internationalen Ruf als ein Musiker von ungewöhnlicher Reife und Integrität. Sein 1. Preis beim ARD-Musikwettbewerb in München 2006 bildet den Auftakt zu einer erfolgreichen Karriere. So tritt er seither etwa in der Carnegie Hall, im Kennedy Center, in der Suntory Hall und in der Berliner Philharmonie auf und gastierte beim Aspen Festival, beim Ravinia Festival und beim Klavier-Festival Ruhr. Der Pianist spielt an der Seite von Spitzenorchestern wie den Sinfonieorchestern und philharmonischen Orchestern von Baltimore, Seoul und St. Petersburg sowie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem MDR Sinfonieorchester. Ben unternahm kürzlich eine Japantournee mit der Philharmonie Brünn (14 Konzerte) und gab zahlreiche Konzerte in Deutschland (Konzerthaus Berlin, Liederhalle Stuttgart, Gewandhaus Leipzig, Gasteig München …). Seine Aufnahme von Chopins Préludes et Impromtus erschien 2012 beim Label Decca (Universal). Ben Kim wurde in Portland, Oregon, geboren. Sein Klavierstudium beginnt er im Alter von fünf Jahren bei Dorothy Fahlman. Mit zwanzig schliesst er den Bachelor-Studiengang bei Leon Fleisher am Peabody Conservatory ab, wo er sein Studium bei Yong Hi Moon fortsetzt. 2005-2008 nimmt er an der von Martha Argerich und William Grant Naboré geleiteten International Piano Academy am Comer See teil: Ein Programm, das zu Freundschaften mit zahlreichen italienischen Studenten führt … und sein Interesse für die italienische Küche weckt! Ben Kim lebt in Berlin, wo er sein Studium an der Universität der Künste bei Klaus Hellwig kürzlich mit dem Konzertexamen abschloss.

Beethoven, Schumann, Poulenc, Attahir, Popper

Andreas Ottensamer , Klarinette

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Andreas Ottensamer, 1989 in Wien geboren, stammt aus einer österreichisch- ungarischen Musikerfamilie. Mit 4 Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht. Mit 10 Jahren studierte er zunächst Violoncello und ab 2003 Klarinette bei Johann Hindler an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Ein “liberal arts” Studium an der Harvard University unterbrach er, um 2009 der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker beizutreten.

Seit 2011 ist Ottensamer Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker. Als Solist konzertiert er auf den grossen Bühnen der Welt mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, der Kammerphilharmonie Bremen und der Kammerakademie Potsdam unter Sir Simon Rattle, Yannick Nézet-Séguin, Andris Nelsons, Pablo Heras-Casado und Alan Gilbert.

Als Kammermusiker spielt er mit Partnern wie Leonidas Kavakos, Janine Jansen, Murray Perahia, Leif Ove Andsnes, Sol Gabetta und Yo-Yo Ma. Gemeinsam mit dem Pianisten José Gallardo ist er künstlerischer Leiter des “Bürgenstock Festivals” in der Schweiz.

Im Februar 2013 unterzeichnete Ottensamer einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon – dies macht ihn zum ersten Solo-Exklusivkünstler seines Fachs in der Geschichte des gelben Labels. Für sein zweites Album «Brahms: The Hungarian Connection» erhielt er 2015 den Echo Klassik und wurde als “Instrumentalist des Jahres” ausgezeichnet.

Im Februar 2017 erscheint sein neues Album “New Era” bei Decca Classics.

Mit seinem Vater Ernst und seinem Bruder Daniel, beide Soloklarinettisten der Wiener Philharmoniker, bildet er seit 2005 das Ensemble The Clarinotts. Eine CD des Trios erschien 2016 bei der Deutschen Grammophon.

Andreas Ottensamer erhält 2017/2018 die Titel “Junge Wilde” beim Konzerthaus Dortmund, “Menuhin Heritage Artist” beim Gstaad Festival sowie “Artist in Residence” bei der Kammerakademie Potsdam und dem Bournemouth Symphony Orchestra

Einen Höhepunkt dieser Saison bildet das Europakonzert der Berliner Philharmoniker, in dem Ottensamer unter der Leitung von Mariss Jansons das 1. Klarinettenkonzert von Carl Maria von Weber spielen wird.

Quatuor Cavatine download

Das Quatuor Cavatine wird 2011 von vier Musikern gegründet, die ihre junge musikalische Erfahrung und ihre Leidenschaft für das Repertoire des Streichquartetts vereinen. Sie lernen sich am Pariser Konservatorium kennen und besuchen dort Kurse von grossen Meistern wie Boris Garlitsky und Jean Sulem. In dieser Zeit begegnen sie Miguel Da Silva. Das Gründungsmitglied des Quatuor Ysaÿe ermutigt die jungen Musiker, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Das Quartett setzt seine Ausbildung an der UDK Berlin bei Eckart Runge (Artemis Quartett) fort. 2012 belegen die vier jungen Musiker den Studiengang für Streichquartett am CRR von Paris in der Klasse von Miguel Da Silva. Sie werden ausgewählt, um an der Seiji Ozawa International Academy (IMAS) in der Schweiz teilzunehmen, was ihnen erlaubt, Kurse bedeutender musikalischer Persönlichkeiten wie Sadao Harada (Tokyo Quartet), Nobuko Imai, Robert Mann (Juilliard Quartet), Pamela Frank und Seiji Ozawa zu besuchen.

Das Ensemble hat das Glück, Alfred Brendel zu begegnen und im Rahmen der Académie musicale de Villecroze seinem Unterricht zu folgen.

Das Quatuor Cavatine gewinnt im August 2013 beim renommierten Internationalen Streichquartett-Wettbewerb in Banff (Kanada) den 2. Preis mit einer besonderen Erwähnung für die Interpretation des Quartetts „Ainsi la nuit“ von Henry Dutilleux.

Im September 2012 erringt das Quartett beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Hamburg (ICMC) den 3. Grand Prix sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation des Streichquartetts von Haydn.

Es ist bei zahlreichen Festivals zu Gast: Davos Festival young artist in concert (Schweiz), Streichquartett-Festival in Fayence (Frankreich), Musique à l’Empéri in Aix-en-Provence, Festival Lyre d‘Argent in St. Petersburg, Athénéennes in Genf…

Das Quartett spielt an der Seite namhafter Musiker wie Edgar Moreau, Alexander Sitkovetsky, Emmanuel Pahud, Nathanaël Gouin, Patrick Messina…

Mozart, Brahms

Montag, 29. Januar 2018

Bruno Philippe , Violoncello

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Bruno Philippe studiert bei Raphaël Pidoux und Jérôme Pernoo am Pariser Konservatorium und besucht Meisterklassen von David Geringas, Steven Isserlis, Gary Hoffman, Pieter Wispelwey und Clemens Hagen am Mozarteum Salzburg. Gegenwärtig studiert er bei Frans Helmerson an der Kronberg Academy. 2011 gewinnt er beim Internationalen Cellowettbewerb André Navarra den dritten Preis und den Preis für das beste Recital. 2014 wird er beim ARD-Musikwettbewerb in München mit dem dritten Preis sowie mit dem Publikumspreis ausgezeichnet und ist überdies Sonderpreisträger des Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin. 2015 gewinnt er einen Sonderpreis beim Tschaikowsky Wettbewerb und wird von der ADAMI zur «Révélation Classique» ernannt. 2017 ist er Preisträger des Concours Reine Elisabeth in Brüssel. Der Cellist tritt in zahlreichen bedeutenden Konzertsälen auf, darunter der Kammermusiksaal in der Berliner Philharmonie, die Cité de la Musique und das Théâtre des Bouffes du Nord in Paris, die Halle aux Grains in Toulouse, das Konzerthaus Berlin und die Alte Oper in Frankfurt. Er spielt u. a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchener Kammerorchester, dem Orchestre National du Capitole von Toulouse, dem Schleswig-Holstein Festival Orchester und dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt. Er ist ausserdem bei zahlreichen Festivals zu Gast: Folle Journée de Nantes, Rheingau Musik Festival, Aix-en Provence, Mecklenburg-Vorpommern, Radio France in Montpellier, La Roque d’Anthéron, Cello Biennale in Amsterdam, Rencontres Musicales d’Evian… In der Saison 2017-2018 wird Bruno Philippe namentlich unter der Leitung von Gábor Takács und Christoph Eschenbach konzertieren. Seine erste CD mit dem Pianisten Tanguy de Williencourt erschien 2015 beim Label Evidence Classics. Die zweite CD mit de Williencourt folgt 2017 bei Harmonia Mundi.

Tanguy de Williencourt download

Tanguy de Williencourt absolvierte vier Masterstudiengänge am CNSM von Paris in den Klassen von Roger Muraro, Claire Désert und Jean-Frédéric Neuburger (2015). Er wurde von der Blüthner-Stiftung und der Stiftung der Banque Populaire ausgezeichnet. Als vielbeachteter Pianist und gesuchter Kammermusiker wird er in verschiedene grosse Konzerthäuser eingeladen, darunter die Philharmonien von St. Petersburg, Berlin und Paris, aber auch an Festivals wie das Chopin Festival von Nohant, La Folle Journée de Nantes oder La Roque d’Anthéron. Seine erste CD gibt de Williencourt 2015 zusammen mit dem Cellisten Bruno Philippe heraus (Evidence Classics); sie ist Brahms und Schumann gewidmet. 2016 gewinnt er den Doppel-Preis der Jury und des Publikums der Société des Arts de Genève, wird zur «Révélation classique» der ADAMI ernannt und ist Preisträger von «Générations SPEDIDAM» 2017-2019.

Schumann, Attahir, Beethoven

Christiane Karg , Sopran

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Die in Feuchtwangen, Bayern, geborene Sopranistin Christiane Karg studiert bei Heiner Hopfner und Wolfgang Holmair am Mozarteum Salzburg (wo sie mit der Lilli Lehmann-Medaille ausgezeichnet wird) und am Konservatorium von Verona. 2009 wird sie von der Musikzeitschrift Opernwelt zur «Young Performer oft he Year» gewählt. Zwei Mal erhält sie den renommierten Preis Echo Klassik: 2010 für ihre erste Lied-CD «Verwandlung» (Burkhard Kehring Klavier), und 2016 für ihr Album mit Konzertarien, «Scene!», mit Jonathan Cohen und Arcangelo. Erste Engagements führen sie an das Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper sowie als Ensemblemitglied an die Oper Frankfurt (2008), wo sie Susanne, Musette, Pamina, Servilia, Zdenka und die Titelrolle von La Calisto singt. Ebenfalls in Frankfurt singt sie 2013 Mélisande in der berühmten Produktion von Claus Guth, und 2015 die Rolle von Sophie im Rosenkavalier.

2006 gibt sie ihr vielversprechendes Debüt an den Salzburger Festspielen, wohin sie erneut eingeladen wird, um Amor in Orpheus und Eurydike (unter der Leitung von Riccardo Muti) sowie Zerlinde in Don Giovanni (unter Yannik Nézet-Séguin) zu singen. Sie gastiert regelmässig am Theater an der Wien, wo sie Ismene (Mitridate), Telaire (Castor und Pollux) und Héro (Béatrice et Bénédicte) singt. An der Bayerischen Staatsoper München interpretiert sie Ighino (Palestrina) sowie Pamina und Blanche (Les Dialogues des Carmélites). An der Komischen Oper in Berlin singt sie Musette (La Bohème) und Norina (Don Pasquale), an der Oper von Lille Anne Trulove (The Rake‘s Progress), und an der Semperoper von Dresden Sophie unter der Leitung von Christian Thielemann. In der vergangenen Saison gab sie ihr Debüt als Pamina am Royal Opera House Covent Garden und als Sophie an der Mailänder Scala. In der Rolle der Susanne war sie erstmals an der Lyric Opera von Chicago zu erleben, wohin sie diese Saison zurückkehren wird, um Pamina in der Zauberflöte zu singen.

Als Konzertsängerin tritt Christiane Karg mit vielen bedeutenden Orchestern im In- und Ausland auf. In Wien mit dem Ensemble Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt; mit Daniel Harding und den Symphonieorchestern von London und Wien und der Staatskapelle Dresden auf einer USA-Tournée; mit Mariss Jansons und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in Tokio; mit Christian Thielemann und den Berliner Philharmonikern an den Osterfestspielen Salzburg; mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra und dem Philadelphia Orchestra unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin und mit den Berliner Philharmonikern beim Festival Mostly Mozart in New York; mit Jonathan Nott und den Bamberger Symphonikern; mit Manfred Honeck und der Tschechischen Philharmonie; mit Andrés Orozco-Estrada und dem Orchester der Academia di Santa Cecilia von Rom; mit Ivor Bolton bei der Mozartwoche in Salzburg und mit Laurence Equilbey bei den Salzburger Festspielen. Zu den Engagements der Saison 2016/2017 gehören Konzerte mit dem Chicago Symphony Orchestra (Requiem von Brahms), dem Orchestre de Paris (Das Paradies und die Peri von Schumann), dem schwedischen Rundfunkorchester (Szenen aus Goethes Faust von Schumann) und der Tschechischen Philharmonie (Vier letzte Lieder von Strauss). Christiane Karg unternimmt ausserdem eine Asientournee mit dem London Symphony Orchestra (Mahler 4) und eine USA-Tournee mit dem Ensemble English Concert (Ginevra in Händels Ariodante). Sie ist ausserdem «Artist in Residence» beim Mozartfest Würzburg 2017. Christiane Karg ist auch eine sehr gefragte Liedsängerin. So war sie etwa beim Musikverein Wien und in der Wigmore Hall sowie an der Schubertiade von Schwarzenberg und beim Festival von Edinburgh zu hören (wo sie den Herald Angel Award erhielt). Sie trat ausserdem am Mozarteum Salzburg, am Konzerthaus Wien, in Essen, Köln, Schwetzingen, Hamburg, Innsbruck, Amsterdam, Frankfurt und Stuttgart auf. In der Saison 2015/2016 gab sie Liederabende an der Schubertiade von Schwarzenberg und in der Wigmore Hall. An der Seite des Pianisten Malcolm Martineau unternahm sie eine Tournee in den USA und Japan, wozu ein vom japanischen Sender NHK übertragenes Rezital in der Oji Hall von Tokio und ein Auftritt in der Carnegie‘s Weill Hall von New York gehörten.

Joseph Middleton , Klavier

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Der Pianist Joseph Middleton hat sich auf Kammermusik und auf die Begleitung von Sängern spezialisiert. Für dieses Engagement erhielt er 2017 als erster Begleiter einen Young Artist Award der Royal Philharmonic Society.

Das BBC Music Magazine betrachtet ihn als «einen der glänzendsten Sterne am Musikhimmel», für die Times ist er die «Crème der neuen Generation», und Opera Now bezeichnet ihn als den «perfekten Begleiter». Joseph Middleton ist Leiter von «Leeds Lieder», Dozent an der Royal Academy of Music (wo er selbst studiert hat) und Musician in Residence am Pembroke College von Cambrige, wo er innovative Liedzyklen organisiert und das dem Liedrepertoire gewidmete universitäre Projekt leitet. Er tritt regelmässig in den grössten Musikzentren der Welt auf und begleitet Sänger von internationalem Ruf. Ausserdem hat er eine beeindruckende Diskographie vorzuweisen, die mit zahlreichen Auszeichnungen verbunden ist.

Zu den Höhepunkten seiner Saison gehören das Debüt bei den BBC Proms mit lestyn Davies und Carolyn Sampson, drei Amerikatourneen mit Kate Royal, Sarah Connolly und Carolyn Sampson – Park Avenue Armory und Alice Tully Hall in New York, Herbst Theatre in San Francisco und Spivey Hall in Atlanta – sowie Recitals mit Christopher Maltman in Strassburg und im Kunstcampus deSingel in Antwerpen, mit Katarina Karnéus in Göteborg, mit Simon Keenlyside und Ian Bostridge in Leeds und mit dem Ensemble The Myrthen für ihr Debüt im Concertgebouw Amsterdam und im Musée d’Orsay in Paris. Joseph Middleton hat ausserdem ein Engagement bei BBC Radio 3 für eine Reihe von vier Sendungen, die Mahler gewidmet sind.

Debussy, Satie, Wagner

Dienstag, 30. Januar 2018

Anastasia Kobekina , Violoncello

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Die 1994 im russischen Jekaterinburg geborene Cellistin Anastasia Kobekina studiert zunächst in Moskau und ab 2012 als junge Solistin an der renommierten Kronberg Academy (Deutschland) bei Frans Helmerson. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe: So war sie u. a. Finalistin des «Eurovision Young Musicians» 2008 in Wien und Semifinalistin beim Tschaikowsky-Wettbewerb 2015 in Moskau und gewann den 1. Preis beim Tonali-Musikwettbewerb 2015 in Hamburg. Mit ihren 22 Jahren ist die Cellistin schon sehr gefragt bei bedeutenden Orchestern und Musikern wie Gidon Kremer, Yuri Bashmet und Vladimir Spivakov, die in ihr eine der grossen Hoffnungen der neuen Generation sehen. Anastasia Kobekina ist schon bei zahlreichen renommierten Festivals und in bedeutenden Konzerthäusern aufgetreten, insbesondere beim Beethovenfest in Bonn, beim Schleswig Holstein Festival, beim Schloss Elmau Festival, beim Annecy Classic Festival, bei den Festivals von Nohant, von Auvers-Sur-Oise und von Colmar, im Konzerthaus Berlin, im Palais des Beaux-Arts in Brüssel, im Bolschoi Theater und im Mariinski-Theater in Russland, in der Avery Fisher Hall im Lincoln Centre von New York, aber auch in Asien. Die Cellistin spielt als Solistin mit Orchestern wie dem Moscow Virtuosi Orchestra, den Wiener Symphonikern, dem Kammerorchester Kremerata Baltica, dem russischen Svetlanov Symphony Orchestra, dem Warschauer Sinfonieorchester unter der Leitung von Krzysztof Penderecki, dem Orchester des Mariinski-Theaters unter der Leitung von Valeri Gergiev und dem Orchestre du Capitole de Toulouse unter Vladimir Spivakov. Anastasia spielt ein Cello von Giovanni Guadagnini aus dem Jahre 1745.

Paloma Kouider , Klavier

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Die französische Pianistin Paloma Kouider studierte bei Serguei Markarov in Paris und bei Elisso Wirssaladze in Florenz und folgte anschliessend dem Unterricht von Avedis Kouyoumdijan an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Sie wurde von ADAMI zur «Révélation classique» gewählt. Schon früh trat sie bei renommierten Festivals auf. Neben ihrer musikalischen Tätigkeit frönt sie ihrer anderen Leidenschaft, der Literatur, und besucht einen Vorbereitungskurs am Lycée Louis-le-Grand in Paris. Sie teilt diese Leidenschaft mit der Violinistin Fanny Robilliard und dem Cellisten Louis Rodde, ihren Partnern des Trio Karénine, Preisträger des ARD- Musikwettbewerbs in München. Paloma Kouider erhielt wichtige Impulse von musikalischen Persönlichkeiten wie den Mitgliedern des Quatuor Ysaÿe, Hatto Beyerle, Menahem Pressler, Ferenc Rados oder Jean-Claude Pennetier. Zu den Höhepunkten ihrer gegenwärtigen Konzerttätigkeit gehören Auftritte im Auditorium des Louvre in Paris, in der Wigmore Hall London, in der Philharmonie von St. Petersburg und in der Laeiszhalle in Hamburg. Paloma ist regelmässig bei renommierten Festivals zu Gast, darunter die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und die Folle Journée de Nantes. Ihr erstes Album mit Werken von Beethoven und Liszt erhielt 5 Diaposons und 4 Sterne der Musikzeitschrift Classica sowie zahlreiche begeisterte Kritiken.

Stravinsky, Schumann, Attahir, Franck

Renaud Capuçon , Violine

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Renaud Capuçon wurde 1976 in Chambéry geboren und studierte am Pariser Konservatorium bei Gérard Poulet und Veda Reynolds und anschliessend bei Thomas Brandis und Isaac Stern in Berlin. 1998 ernannte ihn Claudio Abbado zum Konzertmeister des Gustav Mahler Jugendorchesters, das er drei Jahre lang leitete, unter anderem mit Pierre Boulez, Seiji Ozawa, Daniel Barenboim und Franz Welser-Moest. Im Jahr 2000 wählte ihn die Akademie Victoires de la Musique zum »Rising Star« und zum »Neuen Talent des Jahres«, und 2005 zum »Solisten des Jahres«. 2006 wurde ihm von der Sacem der Prix Georges Enesco verliehen.

Der Geiger arbeitet mit den grössten Dirigenten und den namhaftesten Orchestern zusammen, darunter die Berliner Philharmoniker mit Bernard Haitink, David Robertson, Matthias Pintscher, das Los Angeles Philharmonic mit Gustavo Dudamel, Andris Nelsons, Daniel Harding, Lionel Bringuier, das Orchestre de Paris mit Wolfgang Sawallish, Christoph Eschenbach und Paavo Jarvi, das Orchestre National de France mit Daniele Gatti, das Orchestre Philharmonique de Radio France mit Myung-Whun Chung, das Chamber Orchestra of Europe mit Semyon Bychkov, Yannick Nezet-Séguin, das Gewandhausorchester Leipzig mit Kurt Masur, die Staatskapelle Dresden mit Daniel Harding, das WDR Köln mit Jukka Pekka Saraste, das Staatlich-Akademische Sinfonieorchester Russland mit Vladimir Jurowsky, das New York Philharmonic und das Philadelphia Orchestra mit Charles Dutoit, das Chicago Symphony Orchestra mit Bernard Haitink, das Boston Symphony Orchestra mit Christoph von Dohnanyi und Andris Nelsons, das Philharmonia Orchestra mit Juraj Valcuha, das Swedish Radio Orchestra mit Daniel Harding, das Oslo Philharmonic mit I.P. Saraste, das Tonhalleorchester Zürich mit Lionel Bringuier, das Orchestre dela Suisse Romande, die Bamberger Symphiniker mit Jonathan Nott, die Berliner Staatskapelle mit Antonio Papano, das Santa Cecilia Orchestra Rome mit Semyon Bychkov, das RAI Turin mit Juraj Valculha,
das Seoul Philharmonic mit Myung-Whun Chung und das NHK Symphony mit Stéphane Denève. Er brachte das Violinkonzert von Pascal Dusapin mit dem WDR Köln zur Welturaufführung und gab einen Zyklus von fünf Konzerten mit Kammermusik von Brahms und Fauré im Wiener Musikverein.

In neuester Zeit spielte Renaud Capuçon als Künstler in residence mit den Wiener Symphonikern und Philippe Jordan und unternahm Tourneen mit dem Luzerner Sinfonieorchester und James Gaffigan, dem Rotterdam Philharmonic und Yannick Nezet-Séguin, dem Scottish Chaber Orchestra, den Wiener Symphonikern und dem DSO Berlin mit Robin Ticciati sowie dem Israel Philharmonic und dem Orchester des Mariinski- Theaters von St. Petersburg mit Valery Gergiev.

Zu seinen Engagements der Saison 2016/17 gehörten Konzerte mit dem Singapur Symphony und Gustavo Dudamel, dem Orchestre de Paris und Daniel Harding, dem Boston Symphony und Alain Altinoglu, dem Philadelphia Orchestra und Tugan Sokhiev, dem Royal Philharmonic Orchestra und Charles Dutoit, aber auch Tourneen in China und Hong-Kong mit dem Hong-Kong Philharmonic und Jaap van Zweden, dem Orchestre National de France und Valéry Gergiev sowie eine Recital-Tournee an der Seite von Khatia Buniatishvili und von Nicholas Angelich.

Highlights der Saison 2017/18: eine Europatournee mit der Camerata Salzburg und den fünf Violinkonzerten von Mozart, Konzerte mit dem London Symphony Orchestra und François-Xavier Roth in der Staatsoper Berlin, mit den Wiener Philharmonikern und Robin Ticciati, den Wiener Symphonikern und dem Stockholm Philharmonic unter Alain Altinoglu, dem Chamber Orchestra of Europe und Jaap von Zweden, dem Los Angeles Philharmonic und Matthias Pintscher, dem Detroit Symphony und Leonard Slatkin, dem Seoul Philharmonic und Thierry Fischer, dem Orchestre National de France und dem Scottish Chamber Orchestra unter Emmanuel Krivine, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Royal Flemish Philharmonic unter Lahav Shani.

Ranaud Capuçon ist ein leidenschaftlicher Kammermusiker. Zu seinen Partnern gehören Martha Argerich, Nicholas Angelich, Kit Armstrong, Khatia Buniatishvili, Frank Braley, Guillaume Bellom, Yefim Bronfman, Hélène Grimaud, Khatia und Marielle Labèque, Maria Joao Pires, Jean-Yves Thibaudet, Gérard Caussé, Yuri Bashmet, Myung-Whun Chung, Yo Yo Ma, Mischa Maisky, Truls Mork, Michael Pletnev und sein Bruder Gautier Capuçon. Er ist zu Gast bei den renommiertesten Musikfestivals: Aix-en-Provence, Saint-Denis, La Roque d’Anthéron, Menton, Colmar, Hollywood Bowl, Tanglewood, Gstaad, Lucerne, Lugano, Verbier, Salzburg, Rheingau, Bukarest Festival Enescu, Amsterdam, Granada …

Beim Label Erato sind folgende CDs von ihm erschienen: Trios von Haydn/Mendelssohn und das Tripelkonzert von Beethoven mit Martha Argerich; Berlioz/Saint-Saëns/Milhaud/Ravel mit der Deutschen Kammerphilharmonie und Daniel Harding; L’Arbre des Songes von Dutilleux mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France und M. W. Chung; Mendelssohn/Schumann mit dem Mahler Chamber Orchestra und Daniel Harding; Mozart mit dem Scottish Chamber Orchestra, Louis Langrée und Antoine Tamestit; die Kammermusik von Schubert, Ravel, Saint-Saëns sowie Sonaten, Streichtrios und Streichquartette von Brahms mit Nicholas Angelich, seinem Bruder Gautier Capuçon und Gérard Caussé; die Violinkonzerte von Beethoven und Korngold mit dem Rotterdam Philharmonic und Yannick Nézet-Seguin; alle Beethovensonaten mit Frank Braley sowie die gesamte Kammermusik von Fauré mit N. Angelich, G. Capuçon, M. Dalberto, G. Caussé und dem Quatuor Ebène. Nach den Violinkonzerten von Brahms und Berg mit den Wiener Philharmonikern und Daniel Harding, Saint-Saëns mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France und Lionel Bringuier sowie Histoire de Babar – Poulenc/Debussy/Ridout mit Laurence Ferrari und Jérôme Ducros folgt »Le Violon Roi«, eine Art Best of mit drei CDs, und ein Recital mit Khatia Buniatishvili (Frank/Grieg /Dvorak).
Zuletzt erschienen: eine CD mit Lalos Symphonie espagnole, Bruchs Violinkonzert Nr. 1 und den Zigeunerweisen von Sarasate, eine CD mit zeitgenössischen Konzerten von Rihm/Dusapin/Montovani, die bei den Victoires de la Musique für die beste Aufnahme nominiert wurde und den Echo Prize 2017 erhielt, sowie eine CD mit Sonaten und Trios von Debussy, erschienen im Oktober 2017.

Renaud Capuçon spielt die Guarneri del Gesù «Panette» (1737), die Isaac Stern gehörte.

Im Juni 2011 wurde er von der französischen Regierung zum «Chevalier dans l’Ordre National du Mérite» und im März 2016 zum «Chevalier de la Légion d’honneur» ernannt. Er ist der Gründer und künstlerische Leiter des Festival de Pâques von Aix-en-Provence und künstlerischer Leiter des Festivals Les Sommets Musicaux de Gstaad. Ausserdem ist er Dozent für Violine an der Haute Ecole de Musique von Lausanne.

Guillaume Bellom , Klavier

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Guillaume Bellom gilt als aufsteigender Stern am französischen Klavierhimmel. Seine Biographie ist untypisch für einen Pianisten seiner Generation, studierte er doch gleichzeitig Klavier und Violine, zunächst am Konservatorium in Besançon und anschliessend am CNSM in Paris. Die Begegnung mit herausragenden musikalischen Persönlichkeiten wie Nicholas Angelich und Hortense Cartier-Bresson erweist sich für seinen Werdegang als Pianist entscheidend.

Er ist Finalist und Preisträger des Prix «Modern Times» für die beste Interpretation des zeitgenössischen Stücks beim Concours Clara Haskil 2015, einem Wettbewerb zum Andenken an die rumänische Pianistin, die ebenfalls auch als Violinistin hervorgetreten war. Im gleichen Jahr gewinnt er den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb von Épinal und wird Stipendiat der Stiftung L’Or du Rhin; 2016 ist er Preisträger des Prix Thierry Scherz der Sommets Musicaux de Gstaad. Ein breiteres Publikum entdeckt ihn 2017, als er bei den Victoires de la musique in der Kategorie «révélation soliste instrumental» nominiert wird. Seit 2012 ist er ausserdem Artist in residence bei der Fondation Singer-Polignac.

Guillaume Bellom spielt als Solist mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne, der Camerata du Léman und dem Orchestre National de Lorraine unter der Leitung von Jacques Mercier und Christian Zacharias. Sein grosses Interesse für die Kammermusik und sein breites Repertoire machen aus ihm einen begehrten Musikpartner. Er spielt regelmässig im Rahmen des Festival de Pâques von Aix-en-Provence, der Klavierfestivals La Roque d‘Anthéron und Piano aux Jacobins, des Festival de Pâques und des Août Musical von Deauville, des Festival des Arcs, des Kammermusikfestivals Les Vacances de Monsieur Haydn, der Konzertreihen des Palazzetto Bru Zane in Venedig und des Centre de Musique de Chambre de Paris in der Salle Cortot, an der Seite von Musikern wie Renaud Capuçon, Amaury Coeytaux, Nicolas Dautricourt, Philippe Cassard, Paul Meyer, Yan Levionnois, Victor Julien-Laferrière und Antoine Tamestit.

Seine Diskografie umfasst namentlich zwei Alben mit Werken für Klavier zu vier Händen von Schubert (mit einem «ffff» von Télérama ausgezeichnet) und Mozart an der Seite von Ismaël Margain (Aparté), eine CD mit Sonaten mit dem Cellisten Yan Levionnois (Fondamenta, 2017) und eine CD solo mit Werken von Schubert, Haydn und Debussy (Claves, 2017).

Beethoven, Attahir, Strauss

Mittwoch, 31. Januar 2018

Adrien Bellom , Violoncello

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Adrien Bellom studiert Cello bei György Adam und Xavier Gagnepain, bevor er in die Klasse von Jérôme Pernoo am Pariser Konservatorium wechselt, wo er sein Studium im Juni 2015 mit dem Masterdiplom abschliesst. Gegenwärtig bildet er sich beim Cellisten Clemens Hagen im Mozarteum Salzburg weiter.

Er besuchte ausserdem Meisterklassen bei zahlreichen musikalischen Persönlichkeiten wie Gary Hoffman, Hortense Cartier-Bresson, Claire Désert und Miguel Da Silva.

Der leidenschaftliche Kammermusiker ist Gründungsmitglied des Quatuor Abegg und des Quatuor à cordes Lachrymae sowie Cellist des Trio Medici (2. Preis bei den Internationalen Kammermusik-Wettbewerben Joseph Haydn und Melbourne), mit dem er Artist in residence an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth ist. So spielte er an der Seite namhafter Musiker bei verschiedenen und in zahlreichen Konzertsälen Festival des Alizées, Festival des Arcs, Journées Ravel, Festival Debussy, Salle Gaveau, Le Flagey, Philharmonie von Paris … Er bildet ausserdem ein Duo Cello-Klavier mit seinem Bruder Guillaume Bellom.

Nachdem er in der Saison 2012-2013 an die Académie de l’Orchestre Philharmonique de Radio-France zugelassen wurde, nimmt er in der Saison 2014-2015 an der Académie de l’Orchestre de Paris teil und ist Mitglied des von Mathieu Herzog geleiteten Kammerorchesters Appassionato.

Seit 2015 ist er Mitglied des Ensembles des Centre de Musique de Chambre in der Salle Cortot, dessen künstlerischer Leiter Jérôme Pernoo ist.

Adrien räumt dem Klavierspiel seit seiner Kindheit einen bedeutenden Platz ein und gewinnt 2014 einen 1. Preis am Konservatorium von Boulogne-Billancourt in der Klasse von Nicolas Mallarte.

Er ist Preisträger der Fondation Banque Populaire seit Juni 2016.

Guillaume Bellom , Klavier

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Guillaume Bellom gilt als aufsteigender Stern am französischen Klavierhimmel. Seine Biographie ist untypisch für einen Pianisten seiner Generation, studierte er doch gleichzeitig Klavier und Violine, zunächst am Konservatorium in Besançon und anschliessend am CNSM in Paris. Die Begegnung mit herausragenden musikalischen Persönlichkeiten wie Nicholas Angelich und Hortense Cartier-Bresson erweist sich für seinen Werdegang als Pianist entscheidend.

Er ist Finalist und Preisträger des Prix «Modern Times» für die beste Interpretation des zeitgenössischen Stücks beim Concours Clara Haskil 2015, einem Wettbewerb zum Andenken an die rumänische Pianistin, die ebenfalls auch als Violinistin hervorgetreten war. Im gleichen Jahr gewinnt er den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb von Épinal und wird Stipendiat der Stiftung L’Or du Rhin; 2016 ist er Preisträger des Prix Thierry Scherz der Sommets Musicaux de Gstaad. Ein breiteres Publikum entdeckt ihn 2017, als er bei den Victoires de la musique in der Kategorie «révélation soliste instrumental» nominiert wird. Seit 2012 ist er ausserdem Artist in residence bei der Fondation Singer-Polignac.

Guillaume Bellom spielt als Solist mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne, der Camerata du Léman und dem Orchestre National de Lorraine unter der Leitung von Jacques Mercier und Christian Zacharias. Sein grosses Interesse für die Kammermusik und sein breites Repertoire machen aus ihm einen begehrten Musikpartner. Er spielt regelmässig im Rahmen des Festival de Pâques von Aix-en-Provence, der Klavierfestivals La Roque d‘Anthéron und Piano aux Jacobins, des Festival de Pâques und des Août Musical von Deauville, des Festival des Arcs, des Kammermusikfestivals Les Vacances de Monsieur Haydn, der Konzertreihen des Palazzetto Bru Zane in Venedig und des Centre de Musique de Chambre de Paris in der Salle Cortot, an der Seite von Musikern wie Renaud Capuçon, Amaury Coeytaux, Nicolas Dautricourt, Philippe Cassard, Paul Meyer, Yan Levionnois, Victor Julien-Laferrière und Antoine Tamestit.

Seine Diskografie umfasst namentlich zwei Alben mit Werken für Klavier zu vier Händen von Schubert (mit einem «ffff» von Télérama ausgezeichnet) und Mozart an der Seite von Ismaël Margain (Aparté), eine CD mit Sonaten mit dem Cellisten Yan Levionnois (Fondamenta, 2017) und eine CD solo mit Werken von Schubert, Haydn und Debussy (Claves, 2017).

Beethoven, Attahir, Poulenc

Edgar Moreau , Violoncello

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Edgar Moreau, 1994 in Paris geboren, beginnt mit vier Jahren Cello und Klavier zu spielen und tritt 2009 am Pariser Konservatorium in die Klasse von Philippe Muller ein. Anschliessend studiert er an der renommierten Kronberg Academy bei Frans Helmerson. Sein erstes Konzert als Solist gibt er 2006 im Alter von nur elf Jahren an der Seite des Orchesters des Teatro Regio von Turin. Seither trat er mit verschiedenen grossen Orchestern auf, darunter die Philharmonischen Orchester von Moskau und St. Petersburg, das Orchester des Mariinski-Theaters, das Orchestre de la Suisse Romande, das Orchestre du Capitole von Toulouse, die Hong Kong Sinfonietta, das Franz Liszt Kammerorchester und das Orchestre de Paris.

Edgar spielte am Mariinski-Theater in St. Petersburg, in der Berliner Philharmonie, bei den Festivals von Warschau, Montpellier, Colmar, Menton, Saint-Denis, Evian, Verbier, Lucerne und Gstaad, beim Festival de Pâques von Aix-en-Provence, im Auditorium des Louvre, bei den Folles Journées von Nantes und Japan und im Musikverein Wien. Sein grosses Interesse für die Kammermusik bot ihm die Gelegenheit, mit Musikern wie Martha Argerich, Khatia Buniatishvili, Renaud Capuçon, Nicholas Angelich, Gérard Caussé, Yo-Yo Ma und David Kadouch aufzutreten. Ausserdem spielte er mit dem Quatuor Ebène und dem Quatuor Modigliani und ist Mitglied des Quatuor Renaud Capuçon.

Mit siebzehn Jahren gewinnt Edgar Moreau den 2. Preis beim 14. Internationalen Tschaikowsky- Wettbewerb in Moskau unter dem Vorsitz von Valeri Gergiev (2011). Er ist ausserdem Preisträger des Rostropovitch Wettbewerbs 2009 sowie «Révélation instrumentale 2013» und «Révélation soliste instrumentale 2015» bei den Victoires de la Musique Classique. 2014 gibt Edgar seine erste CD, Play, heraus, ein Recital mit dem Pianisten Pierre-Yves Hodique (Erato). Im zweiten Album, Giovincello, spielt er an der Seite des Ensembles Il Pomo d’Oro und Riccardo Minasi Barockkonzerte; die CD wurde mit dem ECHO Klassik 2016 ausgezeichnet. Nächstens erscheint ein Duo-Recital mit David Kadouch, mit Werken von Franck, Poulenc und Strohl.

Edgar Moreau spielt ein Cello von David Tecchler aus dem Jahre 1711.

David Kadouch , Klavier

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Der 1985 geborene Pianist David Kadouch beginnt seine Klavierausbildung am Konservatorium von Nizza bei Odile Poisson. Mit vierzehn Jahren wird er einstimmig in die Klasse von Jacques Rouvier am Pariser Konservatorium aufgenommen. Nach einem 1. Preis mit der Note Sehr gut wechselt er an die Höhere Musikschule Reina Sofia in Madrid in die Klasse von Dmitri Bashkirov. Daneben besucht er Meisterkurse bei Maurizio Pollini, Maria-Joao Pires, Daniel Barenboim, Vitaly Margulis und Itzhak Perlman. Im Alter von dreizehn Jahren wird er von Perlman zu einem gemeinsamen Konzert in die Metropolitan Hall von New York eingeladen. Mit vierzehn tritt er am Tschaikowsky Konservatorium in Moskau auf, und 2008 spielt er in der Carnegie Hall von New York an der Seite von Itzhak Perlman das Klavierquintett von Schumann. Seit 2007 ist er Preisträger der ADAMI und der Fondation Natexis Banques Populaires. Er ist «Nachwuchskünstler des Jahres» bei den Victoires de la Musique 2010 und «Young Artist of the Year» bei den Classical Music Awards 2011.

David Kadouch spielt bei verschiedenen grossen Festivals und Konzertreihen, darunter das Festival für zeitgenössische Musik in Luzern unter der Leitung von Pierre Boulez, das Klavier-Festival Ruhr, die Festivals von Gstaad, Montreux, Verbier und Jerusalem, das Festival de Pâques in Aix en Provence, die Festivals la Roque d’Anthéron, Montpellier, Nohant und Saint-Denis sowie Piano aux Jacobins in Toulouse und in China. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Renaud und Gautier Capuçon, Edgar Moreau, Antoine Tamestit, Sol Gabetta, Michel Dalberto sowie das Quatuor Ebène und das Quatuor Modigliani.

Zu seinen jüngsten Engagements gehören Auftritte mit dem Orchestre de Marseille und Lawrence Foster, dem Orchestre de Cannes und Quentin Hindley, der Musikalischen Akademie des NTO Mannheim und Maxime Pascal, dem Brussels Philharmonic und Nicolas Collon, aber auch Recitals in Frankreich – Paris, Aix-en-Provence, Montpellier, Nizza, Toulon – und im Ausland – Spanien, Italien, Niederlande und Japan. Ausserdem nimmt er an der Seite von Martha Argerich am Bach-Projekt in der Salle Playel teil und ist zu Gast bei den Folles Journées von Nantes, Nîmes, Jekaterinburg, in Taiwan und in Japan.

David Kadouch nahm bei einem Konzert in der Kölner Philharmonie das 5. Klavierkonzert von Beethoven auf (Naxos), ausserdem die gesamten Präludien von Schostakowitsch (TransartLive), eine CD mit dem Konzert ohne Orchester und dem Quintett Opus 44 von Schumann mit dem Quatuor Ardeo (Decca/Universal), eine CD mit russischer Musik – Bilder einer Ausstellung von Mussorgsky, Medtner Sonate, Präludium und Fuge von Tanejew –, und ein Recital mit Werken von Bach, Janacek, Schumann und Bartok (Mirare). Nächstens erscheint eine CD mit einem Duo-Recital mit Edgar Moreau, mit Werken von Franck, Poulenc und Strohl (Erato).

Franck, Poulenc, Strohl

Donnerstag, 1. Februar 2018

Victor Julien-Laferrière download

Victor Julien-Laferrière gewinnt im Juni 2017 den 1. Preis beim Concours International Reine Elisabeth, wo er in der Endrunde das 1. Cellokonzert von Schostakowitsch spielt. Er gewinnt ausserdem den 1. Preis sowie die beiden Sonderpreise beim Internationalen Wettbewerb «Prager Frühling» 2012 mit seiner Interpretation von Dvoraks Cellokonzert in der Endrunde. 1990 in Paris geboren, nimmt Victor Julien-Laferrière zuerst Cellounterricht bei René Benedetti und studiert von 2004-2008 am Pariser Konservatorium bei Roland Pidoux. 2009 nimmt er das Studium bei Heinrich Schiff an der Universität von Wien auf. Parallel dazu besucht er von 2005 bis 2011 die International Music Academy Switzerland von Seiji Ozawa. Als Solist tritt er mit verschiedenen Orchestern auf, darunter das Belgische Nationalorchester, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Brussels Philharmonic, das Royal Chamber Orchestra of Wallonia und das State Hermitage Orchestra. Er spielt in renommierten Konzerthäusern – Concertgebouw Amsterdam, Théâtre des Champs Elysées und Auditorium du Louvre in Paris, Palais des Beaux-Arts und Le Flagey in Brüssel, Philharmonie Essen und KKL Luzern – und tritt bei verschiedenen Festivals auf, darunter Les Sommets Musicaux de Gstaad, Khumo, Mecklenburg-Vorpommern, Ticino Musica in Lugano und la Roque d’Anthéron. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Renaud Capuçon, Augustin Dumay, Lise Berthaud, Adam Laloum, Jonas Vitaud und Raphaël Sévère. Seine Aufnahme mit dem Trio für Klarinette, Cello und Klavier und den beiden Sonaten für Klarinette und Klavier von Brahms (Mirare) mit dem Klarinettisten Raphaël Sévère und dem Pianisten Adam Laloum erhielt den Diapason d’or 2015 und ffff von Télérama. Seine jüngste Aufnahme an der Seite von Adam Laloum mit Cellosonaten erschien Ende 2016 bei Mirare; sie wurde mit dem Diapason d’or, dem CHOC von Classica und ffff von Télérama ausgezeichnet.

Adam Laloum , Klavier

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Nach seinem Sieg beim Clara-Haskil-Wettbewerb nimmt Adam Laloum Unterricht bei Evgeni Koroljov in Hamburg. Er gastiert bei verschiedenen Festivals – Lucerne Festival, Sommets Musicaux de Gstaad, Festivals von La Roque d’Anthéron, Verbier und Bad Kissingen, Festival de Pâques von Aix en Provence, Klavier-Festival Ruhr und Rheingau Festival – und hat u.a. Auftritte in der Wigmore Hall, im Herkulessaal München, im Théâtre des Champs-Elysées, in der Berliner Philharmonie, in der Tonhalle Zürich, am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand und im Konzerthaus Berlin. Als Solist spielt er mit zahlreichen bedeutenden Orchestern, darunter das Mariinksy Orchester unter Valeri Gergiev, das Orchestre de Paris unter Cornelius Meister, das Orchestre de Chambre de Lausanne unter Joshua Weilerstein, das Orchestre Philharmonique de Radio France unter Sir Roger Norrington, das Orchestre de la Suisse Romande unter Jonathan Nott, das Luzerner Sinfonieorchester unter James Gaffigan, das Orchestre du Capitole de Toulouse unter Kazuki Yamada und das Deutsche Sinfonieorchester unter Nicholas Collon in der Berliner Philharmonie. Der Pianist wurde für seine Aufnahmen als Solist und als Kammermusiker mit verschiedenen renommierten Preisen ausgezeichnet, darunter drei Diapasons d’or des Jahres. Seine nächste Aufnahme mit dem Rundfunk Sinfonierochester Berlin unter der Leitung von Kazuki Yamada ist den beiden Klavierkonzerten von Brahms gewidmet; sie erscheint bei SONY MUSIC.

Beethoven, Martinu, Attahir, Rachmaninov

Radu Lupu , Klavier

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Radu Lupu wurde in Rumänien geboren und erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht bei Lia Busuioceanu. Als Zwölfjähriger trat er zum ersten Mal öffentlich auf, mit einem Programm, das ausschliesslich aus eigenen Kompositionen bestand. Nach mehreren Jahren Unterricht bei Florica Muzicescu und Cella Delavrancea erhielt er 1961 ein Stipendium für das Moskauer Konservatorium, wo er von Galina Eghyazarova, Heinrich Neuhaus und später Stanislav Neuhaus unterrichtet wurde. Er gewann erste Preise in drei grossen Internationalen Wettbewerben: «Van Cliburn» (1966), «Enescu» (1967) und «Leeds» (1969).

Radu Lupu ist mit allen grossen Orchestern der Welt aufgetreten, darunter die Berliner Philharmoniker, mit denen er 1978 unter Herbert von Karajan sein Debut bei den Salzburger Festspielen gegeben hatte; die Wiener Philharmoniker, mit denen er unter Riccardo Muti die Salzburger Festspiele 1986 eröffnet hat; das Concertgebouw Orkest, alle grossen Londoner Orchester und alle bedeutenden amerikanischen Orchester. Die ersten Auftritte in den USA fanden 1972 mit dem Cleveland Orchestra unter Daniel Barenboim und mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Carlo Maria Giulini statt. Radu Lupu hat bei sämtlichen grossen Musikfestivals gastiert. Regelmässig ist er etwa beim Lucerne Festival und bei den Salzburger Festspielen anzutreffen.

Unter den Einspielungen des Künstlers für Decca finden sich sämtliche Klavierkonzerte von Beethoven, das Klavierkonzert Nr. 1 von Brahms, die Konzerte von Schumann und Grieg, sämtliche Violinsonaten von Mozart mit Szymon Goldberg, die Violinsonaten von Debussy und Franck mit Kyung-Wha Chung sowie Solowerke von Beethoven, Brahms, Schumann und Schubert. 1995 wurden Radu Lupu zwei Auszeichnungen in der Kategorie „Beste Instrumentaleinspielung des Jahres“ verliehen: ein Grammy für Schuberts Klaviersonaten D 664 und D 960 und ein Edison Award für Schumanns Kinderszenen, Kreisleriana und Humoreske. Ausserdem gibt es zwei Duo-Alben mit Murray Perahia (CBS), zwei Alben mit Schubertliedern mit Barbara Hendricks (EMI) und eine Aufnahme mit vierhändigen Klavierwerken von Schubert mit Daniel Barenboim (Teldec).

2006 gewann Radu Lupu den Premio Internazionale Arturo Benedetti Michelangeli und den Abbiati Preis, der von der italienischen Kritikervereinigung verliehen wird. Letzteren hatte er bereits 1989 ein erstes Mal erhalten.

Zürcher Kammerorchester download

1945 durch Edmond de Stoutz gegründet, zählt das Zürcher Kammerorchester heute zu den führenden Klangkörpern seiner Art. Unter der Leitung von Edmond de Stoutz und später von Howard Griffiths und Muhai Tang erlangte das Ensemble internationale Anerkennung. In der Ära mit dem weltweit angesehenen Principal Conductor Sir Roger Norrington, von 2011 bis 2015, konnte das Zürcher Kammerorchester seine hervorragende Reputation nachhaltig festigen. Seit der Saison 2016/17 leitet mit Music Director Daniel Hope erstmals kein Dirigent, sondern ein Instrumentalist das Orchester.

Regelmässige Einladungen zu internationalen Festivals wie die BBC Proms in der Londoner Royal Albert Hall, Gastspiele in bedeutenden Musikzentren, Konzerttourneen durch europäische Länder, die USA, Asien und Südafrika sowie zahlreiche, von der Fachpresse gefeierte Tonträger belegen das weltweite Renommee des Zürcher Kammerorchesters. 2017 wurde das Orchester für zwei CD Produktionen sogar mit dem Echo Klassik in der Kategorie «Klassik ohne Grenzen» ausgezeichnet.

Das Repertoire ist breit gefächert und reicht von Barock über Klassik und Romantik bis zur Gegenwart. Bemerkenswert ist zudem die Zusammenarbeit mit Musikern aus anderen Bereichen wie Jazz, Volksmusik und populäre Unterhaltung. Die Nuggi-, Krabbel-, Purzel-, abcund Kinderkonzerte, die Vermittlungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Förderung junger Instrumentalisten sind dem Zürcher Kammerorchester ebenso wichtig wie die kontinuierliche Zusammenarbeit mit weltweit gefeierten Solisten.

Jukka-Pekka Saraste , Leitung

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Stravinsky, Mozart, Beethoven

Freitag, 2. Februar 2018

Charles Hervet , Violoncello

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Der im Burgund geborene Cellist Charles Hervet nimmt mit sechs Jahren seinen ersten Cellounterricht. 2011 gibt er sein Debüt an der Wigmore Hall in London. Als Solist interpretierte Charles Hervet die bedeutendsten Cellokonzerte von Komponisten wie Haydn, Schumann, Dvorák und Schostakowitsch.

Zu seinen wichtigsten Projekten in letzter Zeit gehören die Zusammenarbeit mit Wolfram Christ, Michel Dalberto, Renaud Capuçon und den Solisten der Metropolitan Opera in New York, ein auf BBC Radio 3 ausgestrahltes Konzert an den Proms Plus von London, mehrere Konzerte, die live auf France Musique gesendet wurden, sowie das Tripelkonzert von Beethoven mit Jan Talich und Jean-Yves Thibaudet unter der Leitung von Andrew Litton. Zu seinen nächsten Engagements gehören Konzerte in Belgien und der Schweiz sowie bei verschiedenen Festivals in Frankreich.

Charles Hervet arbeitet regelmässig mit Gautier Capuçon, Colin Carr und Mario Brunello zusammen und nimmt an verschiedenen Meisterklassen teil, etwa von Truls Mørk und Steven Isserlis. Im Bereich Kammermusik erhält er wichtige Impulse von Thomas Brandis, Ian Brown und den Quartetten Škampa und Artis im Rahmen von Meisterklassen in London oder Manchester, die vom Wigmore Hall Trust gesponsert werden.

Als Student an der Royal Academy of Musik oder Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters spielte Charles u. a. im Musikverein Wien, am Concertgebouw Amsterdam und in der Avery Fisher Hall in New York. Er arbeitete mit berühmten Dirigenten und Solisten wie Herbert Blomstedt, Daniele Gatti, Christoph von Dohnanyi oder Joyce DiDonato zusammen.

In der Saison 2013/2014 nahm er an der Orchester-Akademie des London Symphony Orchestra (LSO String Experience Scheme) teil. Charles Hervet studierte an der Royal Academy of Music in England und ist Preisträger der Fondation Louis Vuitton.

Samuel Parent , Klavier

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Der Pianist Samuel Parent studierte am CNSM in Paris bei Brigitte Engerer und schloss 2004 mit einem Diplom ab. Er ist Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs von Monza (Italien). Mit dem Trio con Fuoco tritt er in Frankreich und im Ausland auf. Als gesuchter Kammermusiker spielt er mit Partnern wie Gautier Capuçon, Hugues Borsarello, Henri Demarquette, Mathilde Borsarello-Herrmann, Olivier Patey, dem Quatuor Ebène, dem Quatuor Van Kuijk, Romain Descharmes und Erik Berchot. Samuel Parent ist Klavierbegleiter der renommierten Celloklasse von Gautier Capuçon an der Fondation Louis Vuitton in Paris, seit diese existiert.

Schumann, Attahir, Brahms

Nelson Freire , Klavier

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Der in Brasilien geborene Pianist Nelson Freire erhält mit drei Jahren den ersten Klavierunterricht und gibt mit fünf Jahren sein erstes Recital. Seine Lehrer sind Nise Obino und Lucia Branco, die mit einem Schüler von Liszt gearbeitet hat. Im Alter von zwölf Jahren ist er Preisträger des Internationalen Klavierwettbewerbs von Rio de Janeiro. Er setzt sein Studium bei Bruno Seidlhofer in Wien fort. 1964 erringt er in Lissabon den Ersten Grand Prix des Internationalen Musikwettbewerbs «Vianna da Motta» und in London die Goldmedaillen «Dinu Lipatti» und «Harriet Cohen».

Nelson Freire spielte unter anderem mit Pierre Boulez, Václav Neumann, Rudolf Kempe, Riccardo Chailly, Myung-Whun Chung, Charles Dutoit, Rafael Frühbeck de Burgos, Valeri Gergiev, Fabio Luisi, Eugen Jochum, Kurt Masur, Lorin Maazel, Ingo Metzmacher, Seiji Ozawa, André Previn, Tugan Sokhiev, Yuri Temirkanov, Ilan Volkov, David Zinman, Emmanuel Krivine, Jacob Hrusa, Louis Langrée und Lionel Bringuier. Der Pianist ist bei den berühmtesten Orchestern zu Gast: Berliner Philharmoniker, Gewandhaus Leipzig, Münchner Philharmoniker, Bayerischer Rundfunk, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Concertgebouw Amsterdam, Rotterdam Philharmonic, Tonhalle Zürich, Orchestre de la Suisse Romande, Wiener Symphoniker, Tschechische Philharmonie, Orchester des Mariinski-Theaters, St. Petersburger Philharmoniker, BBC Symphony, London Symphony, Royal Philharmonic, Oslo Philharmonic, Bamberger Symphoniker, Israel Philharmonic, NHK Symphony Tokyo, Orchestre de Paris, Orchestre National de France, Philharmonique de Radio France sowie Orchester von Boston, Chicago, Cleveland, Los Angeles, Montreal, New York und Philadelphia. «Historische» Tourneen an der Seite von Martha Argerich führten ihn 2003 nach Japan, 2004 nach Brasilien und Argentinien und 2005 in die USA. Er gibt regelmässig Recitals in den bedeutenden Hauptstädten Europas und in den USA, in Japan, China und Südamerika.

Nelson Freire hat einen Exklusivvertrag bei DECCA. Seine drei ersten CDs mit Werken von Chopin und Schumann wurden von der Kritik einstimmig gelobt. Weitere Aufnahmen: die Sonaten von Beethoven, die Préludes von Debussy, die Nocturnes von Chopin, Live from Salzburg mit Marha Argerich (DGG), ein Recital mit Werken von Liszt und ein Album «Brasileiro – Villa Lobos & Friends». Mit Orchester nahm er die Klavierkonzerte von Brahms mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Riccardo Chailly auf, und ausserdem eine DVD Chopin (Klavierkonzert Nr. 2) mit dem BBC Symphony Orchestra und Lionel Bringuier (Prom’s live). Zuletzt erschienen: eine CD-Box mit sieben CDs «The Complete Columbia Album Collection» bei Sony, und bei Decca das Best-of-Album «Radio Days» mit Radioaufnahmen von 1968 bis 1979, das Klavierkonzert Nr. 5 von Beethoven mit dem Gewandhausorchester unter Riccardo Chailly, das Klavierkonzert Nr. 2 mit dem Gürzenich-Orchester Köln unter Lionel Bringuier sowie ein Bach Recital. Seine letzte CD mit Werken von Bach (Decca) wurde als beste Solo-Aufnahme des Jahres 2016 mit dem renommierten Echo Prize ausgezeichnet.

Im Januar 2011wurde Nelson Freire zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.

Bach-Siloti, Schumann, Debussy, Albéniz

Samstag, 3. Februar 2018

Lizi Ramishvili , Violoncello

Lizi Ramishvili download

Cellounterricht und gibt schon ein Jahr später ihr erstes Konzert. Sie besucht die Klasse von Prof. Tamara Gabarashvili an der zentralen Musikschule Paliashvili in Tiflis, bevor sie den Studiengang Kronberg Academy Precollege beginnt, wo sie von Prof. Frans Helmerson unterrichtet wird. Gegenwärtig studiert die zwanzigjährige Musikerin an der Haute école de musique Genève-Neuchâtel. Lizi gibt ihr internationales Debüt mit dreizehn Jahren, und 2013 tritt sie zum ersten Mal in den USA auf. 2016 gibt sie ihr erstes Konzert in der Carnegie Hall. Ihr jüngster Auftritt im Konzerthaus Berlin wurde vom berühmten deutsch-französischen Kultursender Arte live übertragen. Die Cellistin trat bei zahlreichen Festivals auf, darunter das Internationale Festival Musica Mundi in Belgien, das Young Euro Classic Festival und das Kronberg Academy Festival in Deutschland, die Peregrinos Musicians in Spanien, das Al Bustan Festival im Libanon sowie das Internationale Rostropowitsch Festival und das Winterfestival in Russland. Zu den Orchestern, mit denen sie als Solistin auftrat, gehören das Real Filharmonía von Galizien, das georgische Kammerorchester von Ingolstadt, das Sinfonieorchester Tiflis, das Tschaikowsky Sinfonieorchester und das staatliche Sinfonieorchester «Novoyo Rossiya», unter der Leitung von Yuri Bashmet, Gianluca Marciano, Benjamin Shwartz, Kazuki Yamada und Saulius Sondeckis. Lizi gewann den 1. Preis und den «Golden Nutcracker» beim internationalen TV-Wettbewerb «Nutcracker» 2010 in Russland, den Grand Prix beim internationalen Musikwettbewerb «Renaissance» in Armenien, das nationale Finale beim Eurovision Young Musicians 2012 sowie den Zhavania Tsinandali Award für junge Wissenschaftler und Künstler in Tiflis (2016). Ausserdem erhielt sie Vollstipendien der Stiftungen von Rostropowitsch, Mjaskowski und Boris Pergamenschikow.

Gvantsa Buniatishvili download

Die 1986 in Georgien geborene Pianistin Gvantsa Buniatishvili studiert am Konservatorium von Tiflis in der Klasse von Tengiz Amiredjib. Sie gibt schon sehr jung Recitals und tritt im Duo mit ihrer Schwester Khatia und als Solistin mit Orchester auf, nicht nur in Georgien, sondern auch im Ausland. Sie spielte unter anderem in Wien (Musikverein), Paris (Salle Pleyel, Théâtre des Champs-Elysées, Philharmonie), Aix-en-Provence (Grand Théâtre de Provence), Prag (Rudolfinum Concert Hall), Berlin (Philharmonie), Dortmund (Konzerthaus), Stuttgart (Liederhalle), Turin (Conservatorio Giuseppe Verdi), Innsbruck, Genf, Zürich und Montreux. Sie gastiert bei verschiedenen Festivals, darunter das Klavier-Festival Ruhr, das Lucerne Festival, die Schubertiade in Österreich, die Festivals von La Roque d’Anthéron, Eygalières, Saint-Denis und Auvers-sur-Oise, das Gstaad Menuhin Festival, das Antalya piano festival, das Al Bustan Festival in Beirut und das Festival Progetto Martha Argerich in Lugano. Gvantsa Buniatishvili spricht fliessend, georgisch, französisch, englisch und russisch.

Beethoven, Attahir, Strauss

Renaud Capuçon , Violine

Renaud Capuçon download

Renaud Capuçon wurde 1976 in Chambéry geboren und studierte am Pariser Konservatorium bei Gérard Poulet und Veda Reynolds und anschliessend bei Thomas Brandis und Isaac Stern in Berlin. 1998 ernannte ihn Claudio Abbado zum Konzertmeister des Gustav Mahler Jugendorchesters, das er drei Jahre lang leitete, unter anderem mit Pierre Boulez, Seiji Ozawa, Daniel Barenboim und Franz Welser-Moest. Im Jahr 2000 wählte ihn die Akademie Victoires de la Musique zum »Rising Star« und zum »Neuen Talent des Jahres«, und 2005 zum »Solisten des Jahres«. 2006 wurde ihm von der Sacem der Prix Georges Enesco verliehen.

Der Geiger arbeitet mit den grössten Dirigenten und den namhaftesten Orchestern zusammen, darunter die Berliner Philharmoniker mit Bernard Haitink, David Robertson, Matthias Pintscher, das Los Angeles Philharmonic mit Gustavo Dudamel, Andris Nelsons, Daniel Harding, Lionel Bringuier, das Orchestre de Paris mit Wolfgang Sawallish, Christoph Eschenbach und Paavo Jarvi, das Orchestre National de France mit Daniele Gatti, das Orchestre Philharmonique de Radio France mit Myung-Whun Chung, das Chamber Orchestra of Europe mit Semyon Bychkov, Yannick Nezet-Séguin, das Gewandhausorchester Leipzig mit Kurt Masur, die Staatskapelle Dresden mit Daniel Harding, das WDR Köln mit Jukka Pekka Saraste, das Staatlich-Akademische Sinfonieorchester Russland mit Vladimir Jurowsky, das New York Philharmonic und das Philadelphia Orchestra mit Charles Dutoit, das Chicago Symphony Orchestra mit Bernard Haitink, das Boston Symphony Orchestra mit Christoph von Dohnanyi und Andris Nelsons, das Philharmonia Orchestra mit Juraj Valcuha, das Swedish Radio Orchestra mit Daniel Harding, das Oslo Philharmonic mit I.P. Saraste, das Tonhalleorchester Zürich mit Lionel Bringuier, das Orchestre dela Suisse Romande, die Bamberger Symphiniker mit Jonathan Nott, die Berliner Staatskapelle mit Antonio Papano, das Santa Cecilia Orchestra Rome mit Semyon Bychkov, das RAI Turin mit Juraj Valculha,
das Seoul Philharmonic mit Myung-Whun Chung und das NHK Symphony mit Stéphane Denève. Er brachte das Violinkonzert von Pascal Dusapin mit dem WDR Köln zur Welturaufführung und gab einen Zyklus von fünf Konzerten mit Kammermusik von Brahms und Fauré im Wiener Musikverein.

In neuester Zeit spielte Renaud Capuçon als Künstler in residence mit den Wiener Symphonikern und Philippe Jordan und unternahm Tourneen mit dem Luzerner Sinfonieorchester und James Gaffigan, dem Rotterdam Philharmonic und Yannick Nezet-Séguin, dem Scottish Chaber Orchestra, den Wiener Symphonikern und dem DSO Berlin mit Robin Ticciati sowie dem Israel Philharmonic und dem Orchester des Mariinski- Theaters von St. Petersburg mit Valery Gergiev.

Zu seinen Engagements der Saison 2016/17 gehörten Konzerte mit dem Singapur Symphony und Gustavo Dudamel, dem Orchestre de Paris und Daniel Harding, dem Boston Symphony und Alain Altinoglu, dem Philadelphia Orchestra und Tugan Sokhiev, dem Royal Philharmonic Orchestra und Charles Dutoit, aber auch Tourneen in China und Hong-Kong mit dem Hong-Kong Philharmonic und Jaap van Zweden, dem Orchestre National de France und Valéry Gergiev sowie eine Recital-Tournee an der Seite von Khatia Buniatishvili und von Nicholas Angelich.

Highlights der Saison 2017/18: eine Europatournee mit der Camerata Salzburg und den fünf Violinkonzerten von Mozart, Konzerte mit dem London Symphony Orchestra und François-Xavier Roth in der Staatsoper Berlin, mit den Wiener Philharmonikern und Robin Ticciati, den Wiener Symphonikern und dem Stockholm Philharmonic unter Alain Altinoglu, dem Chamber Orchestra of Europe und Jaap von Zweden, dem Los Angeles Philharmonic und Matthias Pintscher, dem Detroit Symphony und Leonard Slatkin, dem Seoul Philharmonic und Thierry Fischer, dem Orchestre National de France und dem Scottish Chamber Orchestra unter Emmanuel Krivine, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Royal Flemish Philharmonic unter Lahav Shani.

Ranaud Capuçon ist ein leidenschaftlicher Kammermusiker. Zu seinen Partnern gehören Martha Argerich, Nicholas Angelich, Kit Armstrong, Khatia Buniatishvili, Frank Braley, Guillaume Bellom, Yefim Bronfman, Hélène Grimaud, Khatia und Marielle Labèque, Maria Joao Pires, Jean-Yves Thibaudet, Gérard Caussé, Yuri Bashmet, Myung-Whun Chung, Yo Yo Ma, Mischa Maisky, Truls Mork, Michael Pletnev und sein Bruder Gautier Capuçon. Er ist zu Gast bei den renommiertesten Musikfestivals: Aix-en-Provence, Saint-Denis, La Roque d’Anthéron, Menton, Colmar, Hollywood Bowl, Tanglewood, Gstaad, Lucerne, Lugano, Verbier, Salzburg, Rheingau, Bukarest Festival Enescu, Amsterdam, Granada …

Beim Label Erato sind folgende CDs von ihm erschienen: Trios von Haydn/Mendelssohn und das Tripelkonzert von Beethoven mit Martha Argerich; Berlioz/Saint-Saëns/Milhaud/Ravel mit der Deutschen Kammerphilharmonie und Daniel Harding; L’Arbre des Songes von Dutilleux mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France und M. W. Chung; Mendelssohn/Schumann mit dem Mahler Chamber Orchestra und Daniel Harding; Mozart mit dem Scottish Chamber Orchestra, Louis Langrée und Antoine Tamestit; die Kammermusik von Schubert, Ravel, Saint-Saëns sowie Sonaten, Streichtrios und Streichquartette von Brahms mit Nicholas Angelich, seinem Bruder Gautier Capuçon und Gérard Caussé; die Violinkonzerte von Beethoven und Korngold mit dem Rotterdam Philharmonic und Yannick Nézet-Seguin; alle Beethovensonaten mit Frank Braley sowie die gesamte Kammermusik von Fauré mit N. Angelich, G. Capuçon, M. Dalberto, G. Caussé und dem Quatuor Ebène. Nach den Violinkonzerten von Brahms und Berg mit den Wiener Philharmonikern und Daniel Harding, Saint-Saëns mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France und Lionel Bringuier sowie Histoire de Babar – Poulenc/Debussy/Ridout mit Laurence Ferrari und Jérôme Ducros folgt »Le Violon Roi«, eine Art Best of mit drei CDs, und ein Recital mit Khatia Buniatishvili (Frank/Grieg /Dvorak).
Zuletzt erschienen: eine CD mit Lalos Symphonie espagnole, Bruchs Violinkonzert Nr. 1 und den Zigeunerweisen von Sarasate, eine CD mit zeitgenössischen Konzerten von Rihm/Dusapin/Montovani, die bei den Victoires de la Musique für die beste Aufnahme nominiert wurde und den Echo Prize 2017 erhielt, sowie eine CD mit Sonaten und Trios von Debussy, erschienen im Oktober 2017.

Renaud Capuçon spielt die Guarneri del Gesù «Panette» (1737), die Isaac Stern gehörte.

Im Juni 2011 wurde er von der französischen Regierung zum «Chevalier dans l’Ordre National du Mérite» und im März 2016 zum «Chevalier de la Légion d’honneur» ernannt. Er ist der Gründer und künstlerische Leiter des Festival de Pâques von Aix-en-Provence und künstlerischer Leiter des Festivals Les Sommets Musicaux de Gstaad. Ausserdem ist er Dozent für Violine an der Haute Ecole de Musique von Lausanne.

Nicholas Angelich , Klavier

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Der 1970 in den USA geborene Pianist Nicholas Angelich gibt sein erstes Konzert im Alter von sieben Jahren. Mit dreizehn wird er Student am Conservatoire National Supérieur von Paris, wo er bei Aldo Ciccolini, Yvonne Loriod und Michel Béroff studiert. Er besucht Meisterklassen bei Marie-Françoise Bucquet, Leon Fleischer, Dmitri Baschkirow und Maria João Pires. Der Pianist gewinnt den 2. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb R. Casadesus in Cleveland und den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb Gina Bachauer. Unter der Schirmherrschaft von Leon Fleischer erhält er beim Klavierfestival Ruhr den «Young Talent Award». Bei den Victoires de la Musique Classique 2013 wird er zum «Instrumentalsolisten des Jahres» ernannt.

Als grosser Interpret des klassischen und romantischen Repertoires spielt Nicholas Angelich alle drei Bände der Années de Pèlerinage von Liszt. Er interessiert sich aber auch für die Musik des 20. Jahrhunderts: Messiaen, Stockhausen, Pierre Boulez, Eric Tanguy, Bruno Mantovani und Pierre Henry (er bringt Montovanis Werk Suonare und Henrys Concerto sans orchestre pour piano zur Uraufführung) sowie Baptiste Trotignon und sein Klavierkonzert Different Spaces (CD bei Naïve). Im Mai 2003 debütiert er mit dem New York Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Kurt Masur. 2004 geht er mit Letzterem und dem Orchestre National de France auf Japan-Tournee. Vladimir Jurowski lädt ihn im Oktober 2007 ein, mit dem Russischen Nationalorchester die Saison in Moskau zu eröffnen.

Nicholas Angelich trat mit zahlreichen namhaften Orchestern auf, darunter das Boston Symphony Orchestra, das Philadelphia Orchestra, das Los Angeles Philharmonic Orchestra, die Orchester von Bordeaux, Lyon, Lille, Strassburg, Toulouse, Montpellier und Monte-Carlo, das Orchestre National de France, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Orchestre de Paris, das Orchestre de Chambre de Lausanne, das Orchestra della Svizzera italiana, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, die Dresdner Philharmonie, das Royal Philharmonic Orchestra, das London Phiharmonic Orchestra, das London Symphony Orchestra, das Royal Scottish National Orchestra, das Scottish Chamber Orchestra, das Seoul Philharmonic Orchestra, die Hong Kong Sinfonietta, das Rotterdam Philharmonic Orchestra, das Mahler Chamber Orchestra, das Chamber Orchestra of Europe, das Sinfonieorchester des Mariinski-Theaters, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Gustav Mahler Jugendorchester, die Lütticher Philharmoniker und das Orchester des Brüsseler Opernhauses La Monnaie. Er spielte unter der Leitung von Dirigenten wie Charles Dutoit, Vladimir Jurowski, Yannick Nézet-Séguin, Tugan Sokhiev, Lionel Bringuier, Louis Langrée, Stéphane Denève, Christian Zacharias, Marc Minkowski, Gianandrea Noseda, Paavo und Kristjan Järvi, Kurt Masur, Myung-Whun Chung, Daniel Harding, Sir Colin Davis, Valeri Gergiev, John Nelson, Lawrence Foster und Jaap van Zweden.

Als begeisterter Kammermusiker spielt er mit Partnern wie Martha Argerich, Gil Shaham, Yo-Yo Ma, Joshua Bell, Maxim Vengerov, Renaud und Gautier Capuçon, Edgar Moreau, Daniel Müller-Schott, Leonidas Kavakos, Gérard Caussé, dem Quatuor Ebène und dem Quatuor Modigliani.

Diskographie: bei Harmonia Mundi ein Recital Rachmaninov, bei Lyrinx ein Recital Ravel, bei Mirare «Les Années de Pèlerinage» von Liszt und ein Recital Beethoven. Bei Erato, mit dem er einen Exklusivvertrag abgeschlossen hat: von Brahms die Klavierquartette, die Klaviertrios mit Renaud und Gautier Capuçon, die Sonaten für Violine und Klavier mit Renaud Capuçon, zwei Recitals und die Klavierkonzerte mit dem Radio-Sinfonieorchester Frankfurt unter der Leitung von Paavo Järvi, die Kammermusik von Gabriel Fauré sowie die Goldberg-Variationen von J.S. Bach. Zuletzt erschienen: ein Recital Chopin, Schumann, Liszt.

Quatuor Hermès download

Im Laufe seiner äussert erfolgreichen Karriere unternahm das Quatuor Hermès Tourneen in ganz Europa, Asien (China, Japan, Taiwan), den USA und in Südamerika sowie in Marokko, Ägypten, Kasachstan und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Ensemble ist häufig bei grossen Festivals in Frankreich und im Ausland zu Gast: Flâneries Musicales de Reims, Festival Radio France Occitanie Montpellier, Festival du Périgord noir, Festival de Colmar, Festival de L’Orangerie de Sceaux, Festival de Pâques de Deauville; Cheltenham Music Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Krzyzowa Music Festival und Mantova Chamber Music Festival …

Es tritt regelmässig auf renommierten Konzertbühnen in den USA auf, etwa im Kennedy Center in Washington oder in der Carnegie’s Zankel Hall in New York. Der Werdegang des Quartetts ist von wichtigen Begegnungen geprägt: mit dem Quatuor Ravel, dem Quatuor Ysaÿe und dem Quatuor Artemis, bei denen sich die vier Musiker weiterbildeten und einen gemeinsamen musikalischen Gedanken entwickelten; aber auch mit herausragenden Persönlichkeiten wie Eberhard Felzt in Berlin und später mit Alfred Brendel, der den jungen Musikern entscheidende Impulse gab und mit dem sie heute regelmässig arbeiten. Das Quatuor Hermès gewann zahlreiche renommierte Preise: «Révélation Musicale de l‘Année» des Prix de la Critique 2014-15, den «Nordmetall Ensemble Preis 2013» der Festspiele Mecklenburg-Vorpommen sowie 1. Preise beim Concours international de Genève 2011, beim Concours FNAPEC 2010, beim Concours international de Musique de Chambre de Lyon 2009 und bei den YCA international auditions in New York. Die vier Musiker waren von 2012 bis 2016 Artists in residence in der Chapelle Reine Elisabeth in Brüssel und werden seit 2015 von der Fondation d’entreprise Banque Populaire und der Fondation Singer-Polignac von Paris gefördert.

Die letzte CD des Quatuor Hermès mit den Drei Streichquartetten Op. 41 von Robert Schumann (La Dolce Volta) stiess bei Publikum und Kritik auf Begeisterung und erhielt verschiedene Auszeichnungen, unter anderem einen Choc der Musikzeitschrift Classica (2015), einen ffff der Zeitschrift Télérama und eine Empfehlung von The Strad Magazine. Ein neues Album mit den Quartetten von Debussy, Ravel und Dutilleux wird 2017 erscheinen, ebenfalls bei La Dolce Volta. Elise Liu spielt auf einer Violine von David Tecchler, die ihr vom Fonds Instrumental Français zur Verfügung gestellt wird. Omer Bouchez spielt seit August 2016 eine Violine von Joseph Gagliano aus dem Jahre 1796, eine Leihgabe der Mécénat Musical Société Générale.

Debussy, Ravel, Chausson